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2009
5. September / Internationaler Cliff-Diving-Event in Sisikon Infos auf: Ersatzdatum: Sonntag, 6. September Am 4. und
5. September macht die Tour der "Red Bull Cliff Diving Series 2009"
Halt in Sisikon. Dabei stürzen sich die zwölf besten
Klippenspringer der Welt von der alten Axenstrasse 26 Meter in die
Tiefe, 3 Sekunden lang rotieren sie durch die Luft und mit 90 km/h
tauchen sie in den Urnersee ein. Nur die Besten der Besten nehmen an
der einzigartigen Veranstaltung teil. Perfektes
Körpergefühl und absolute Konzentration sind aufgrund
der grossen Höhe und der unglaublichen Wucht der Landung
unabdingbar. Als Austragungsorte sind von Mai bis September bekannte,
aber auch aussergewöhnliche, natürliche und
faszinierende städtische Plätze gewählt.
Nach La Rochelle (F), Rotterdam (NL), Dubrovnik (KRO), Polignano a Mare
(I), Antalya (TUR) und Hamburg (D) steigt nach dem Tour-Stopp in
Sisikon UR am 20. September in Athen das grosse Finale, wo der
Gesamtsieger gekürt wird.
Serie 2009 von Red Bull ist klar: zwölf Männer, acht Wettkampforte in acht Ländern und 26 Meter zwischen Absprung und Landung. Die Serie soll die lange Tradition des Klippenspringens auf höchstem sportlichem Niveau fortsetzen. Noch nie zuvor sind Athleten in 8 aufeinander folgenden Bewerben aus 26 m Höhe gesprungen - die Red Bull Cliff Diving Series 2009 und eine ausgewählte Gruppe der weltbesten High Diver werden die Disziplin des Klippenspringens in eine neue Dimension heben und die Grenzen dieses Sports neu definieren. 8 Stopps, 8 Länder, 1 Gewinner. Ursprung: Klippenspringen ist eine sehr traditionelle Sportart. Ihr Ursprung liegt in Kaunolu am Südwestzipfel der hawaiianischen Insel Lana'i. Bereits 1770 war es kein geringerer als Kahekili, der damalige Häuptling von Maui, der diesem Extremsport frönte. Er war bekannt für "Lele Kawa", was zu deutsch so viel bedeutete wie "mit den Füssen voraus von einer hohen Klippe ins Wasser springen, ohne zu spritzen". Er forderte seine Krieger auf, es ihm gleichzutun, um ihre Loyalität zu beweisen. Mit der Zeit änderte sich König Kahekilis Fokus. Klippenspringen war nicht länger ein Beweis der Treue, sondern entwickelte sich zum wettbewerbsorientierten Kräftemessen. Wettkampf: 14.00 bis 17.00 Uhr Die Klippenparty findet am Samstagabend bei jedem Wetter statt. Athleten: Orlando Duque, COL Steve Black, AUS Kent de Mond, USA Gary Hunt, UK Andrey Ignatenko, UKR Alain Kohl, LUX Hassan Mouti, FRA Cyrille Oumedjkane, FRA Eber Pava, COL Michal Navratil, CZE Artem Silchenko, RUS Slava Polyeshcuk, UKR Markus Frei, SUI (Wildcard) K-Team: Adrian Scheiber (Präsident), Daniela Muheim, Martin Albert, Conny De Moliner und Erich Planzer. Rund 100 Helferinnen und Helfer (Sisikon hat 370 Einwohner!) sind im Einsatz Jury: Claudio De Miro (Head Judge) ITA, Ken Grove AUS, Renato Rosi ITA, Peter Rüedi SUI, Jacqueline Schneider SUI Moderation: Nick Hartmann und Daniel Locher (Cliff Diving Vize-Europameister 2004) "Kommen Sie mit der Bahn (Extrazüge), dem Boot, dem Schiff, dem Velo, der Luftmatratze oder dem Gummiboot, oder zu Fuss", bittet Teamleader Adrian Scheiber. In Sisikon stehen keine Parkplätze für Mofas zur Verfügung. Auf dem See wird es eine grosse Plattform geben, zwei Pumpstationen für Gummiboote und Luftmatratzen. Es wird mit 2500 bis 5000 Zuschauern gerechnet. Das Oeit: 85 bis 100 km/h Flugdauer: ca. 3 Sekunden Aufprall: ca. neun Mal härter als vom 10 m Turm Physikalische Kräfte: kurzfristig bis 2-3 G Tauchtiefe: 2.5 bis 4 m Sicherheitsbestimmungen: stabile Plattformkonstruktion Minimallänge 0.75 Meter, Minimalbreite 0.75 m Plattformkante mind. 1 m über der vertikalen Falllinie. Rettungstaucher/Ärzteteam und Rettungshelikopter einsatzbereit in unmittelbarer Nähe der Eintauchstelle Anforderungen an die Athleten Grundvoraussetzung ist eine perfekte technische Ausbildung als Wasserspringer oder in einem artverwandten Sport. Dazu kommen Mut, absolutes Selbstvertrauen, ausserordentliche Körperbeherrschung gepaart mit der Fähigkeit, innerhalb von Sekundenbruchteilen Entscheidungen aufgrund folgender Impulse zu treffen: Auge, Gefühl, Zeitrahmen und Erfahrung. Die meisten High Diver erreichen ihre maximalen Fähigkeiten, psychische Reife und ihr sprungtechnisches Können im Alter von ca. 30 Jahren. Training Ein ausgewogenes Vorbereitungsprogramm umfasst Turm- und Brettspringen, Beweglichkeitsübungen, Krafttraining und mentales Training. Bei einem Cliff Dive wird der Köper speziell während der Eintauchphase enormen Belastungen ausgesetzt. Eine Überbelastung oder Ermüdung der Muskulatur kann zu Verletzungen führen, weshalb auch nur eine sehr beschränkte Anzahl Sprünge pro Bewerb oder Training praktiziert werden kann. Risiken Das
grösste Verletzungsrisiko besteht während der
Eintauchphase, da die Körperteile unter Wasser bereits der
vollen Bremsung ausgesetzt sind und diejenigen über Wasser
immer noch mit unverminderter Geschwindigkeit nachstossen. Daher ist
maximale Körperspannung beim ersten Wasserkontakt unabdingbar.
Unmittelbar nach der ersten enormen Bremsung muss der Athlet ein
aktives Wegtauchen einleiten, um zu vermeiden, dass der Körper
bzw. ein Körperteil durch die Zähigkeit des Wassers
aus der Achse gedrängt wird. - Eine totale Bruchlandung ist
jedoch aufgrund der Erfahrung und der technischen Ausbildung der
Athleten auszuschliessen. Ein "Bauchklatscher" aus dieser Höhe
käme einem Sturz aus 13 Metern auf die Strasse gleich.
Weltweit gibt es auch nur drei bis vier Dutzend Athleten, die diese
exklusive und extreme Sportart auf höchstem Niveau
ausüben. Grundsätzlich ist ein Überschreiten
von 28 m nicht vertretbar. Der Zeitrahmen ändert sich durch
die enorme Fallgeschwindigkeit kaum, dafür steigt das
Verletzungsrisiko überproportional.
Regeln und Regulativ Die Bewerbe werden nach dem traditionellen High Diving Format abgehalten. Die Athleten geben ihre 3 geplanten Sprünge vor dem Wettkampf bekannt. Die Durchgänge setzen sich aus einem Sprung mit konstantem Schwierigkeitsgrad (2.4) und 2 Sprüngen mit optionalem Schwierigkeitsgrad zusammen. Zur Bewertung wird die Tabelle der HAD (High Diving Alliance) herangezogen. Die Sprünge werden von 5 High Diving Juroren bewertet. Die höchste und die niedrigste Bewertung werden gestrichen, die verbleibenden 3 Bewertungen werden addiert und mit dem Schwierigkeitsgrad multipliziert. Jener Springer mit der höchsten Gesamtbewertung nach 3 Durchgängen ist der Gewinner des Bewerbs. Punkte werden vom 1. bis zum 12. Platz vergeben. Der Sieger der Red Bull Cliff Diving Serie 2009 ist der Springer mit der besten Platzierung nach insgesamt 8 Wettkämpfen. Schwierigkeitsgrad, Berechnung Art des Abgangs, Anzahl Salti, Anzahl Schrauben, Positionen während der Saltodrehung, Art des Eintauchens. Wertungen von 0 bis 10 Ein toller Anlass mit äusserst wagemutigen Athleten Sisikon / Die Verantwortlichen der Red BullCliff Diving World Series 2009 sind hell begeistert Urner
Wochenblatt, Mittwoch, 9. September 2009
Für die Clifff-Diving-Veranstaltung am Urnersee gibt es von allen Seiten nur lobende Worte. Die Verantwortlichen und die Athleten geraten gar ins Schwärmen über das kleine Urner Dorf. Daniel Regli So etwas habe er auf der ganzen World Tour noch nicht erlebt, erklärte der Sieger der Red Bull Cliff-Diving-Veranstaltung in Sisikon, Artem Silchenko, gegenüber Medienschaffenden. Gemeint hat der tollkühne Cliff Diver aus Russland die gute Atmosphäre vom vergangenen Samstag, 5. September, in Sisikon. Dort verfolgten rund 5000 begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer bei strahlendem Sonnenschein den äusserst spannenden Wettkampf von der 26 Meter hohen Absprungplattform Auch die Medienverantwortliche von Red Bull Schweiz, Nathalie Lüthi, braucht Superlative, um den Event zu kommentieren. "Es war absolut genial gewesen - wir waren schlichtweg überwältigt von der Stimmung in Sisikon." Es hat den Verantwortlichen gar derart gut gefallen, dass sie sich ernsthaft überlegen im nächsten Jahr wieder zu kommen. "Wir sind derzeit an der Planung für 2010. Im November wissen wir mehr. Aber die Chancen für ein Comeback in Sisikon stehen gut", erklärt Nathalie Lüthi auf Anfrage. Für Sisikon fliegt sogar Superman über den Urnersee Red Bull Cliff Diving / Athletische Leistungen, gute Laune, schönes Wetter und eine tolle Organisation Für rund 5000 Zuschauerinnen und Zuschauer ist der Tourstopp der Red Bull Cliff Diving World Series 2009 in Sisikon zu einem unvergesslichen Erlebnis geworden. Daniel Regli "Sisikon, das Juwel am Vierwaldstättersee", heisst es so schön auf der gemeindeeigenen Homepage. Das 370 Einwohnerinnen und Einwohner zählende Dorf wurde diesem Titel am vergangenen Samstag, 5. September, mehr als gerecht. Rund 170 Freiwillige haben mitgeholfen, um den Tourstopp der Red Bull Cliff Diving World Series 2009 zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Insgesamt 5000 Zuschauende waren für diesen aussergewöhnlichen Anlass mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Sisikon gepilgert. Sie alle wollten die dreizehn Athleten miterleben, welche sich tollkühn von der 26 Meter hohen Plattform in die Gestaden des Urnersees hinunterstürzten. Showeinlagen
und Spitzensport
TV-Moderator Nick Hartmann musste sich nicht gross anstrengen, um gute Stimmung zu verbreiten. Das schöne Wetter und die tolle Leistung der aus zwölf Nationen stammenden Cliff Divern reiche dazu völlig aus. Kurz nach 14.00 Uhr stürzten sich die ersten Athleten von der 26 Meter hohen Plattform - welche neben dem Uristier am Axenfelsen befestigt war - hinunter. Trotz der vielen Zuschauenden war es jeweils beim Absprung der Springer mäuschenstill. Dies sei wichtig, um den Athleten die notwendige Konzentration zu ermöglichen, wurde erklärt. Während die einen im Geiste bereits ihre Bewegungsabläufe durchgingen, veranstaltete der Australier Steve Black jeweils eine humorvolle Showeinlage - beispielsweise Luftgitarrenspielen mit dem eigenen Bein. Aber nicht nur er war für Showeinlagen besorgt: am Himmel über Sisikon sprangen sowohl ein Basejumper im Wingsuit als auch ein Gleitschirmakrobat aus dem Helikopter. Sie beide präsentierten den Zuschauenden am Boden ihre äusserst spektakulären Kunststücke. Obwohl es im Seebecken vor Sisikon mehr als hundert Boote, Kanus, Luftmatratzen und gar selbstgebastelte Flosse hatte, gab es keine nennenswerte Zwischenfälle. Pure Begeisterung Der Teamlieder vom Sisiger OK, Adrian Scheiber, zeigte sich dann auch begeistert: "Es war der Hammer - wir sind rundum zufrieden und absolut glücklich mit dem Anlass." Auch die Party am Abend verlief trotz 1000 Gästen ohne jegliche Zwischenfälle. "Es war schlicht genial", meinte Adrian Scheiber und dankt gleichzeitig allen Helfenden für ihren tatkräftigen Einsatz. Der russische Wettkampfsieger Artem Silchenko doppelte nach: "Solch eine Begeisterung haben wir auf der ganzen Tour noch nie erlebt. " Zweiter und Dritter wurden übrigens Gary Hunt aus Grossbritannien und Orlando Duque aus Kolumbien. Ob die tollkühnen Helden auch im nächsten Jahr wieder zu Gast in Sisikon sind, steht noch nicht fest. Jedoch stehen die Chancen gut: schliesslich gab es auch von den Red Bull-Verantwortlichen nur Lob für das Juwel am Vierwaldstättersee. Red Bull
Cliff Diving Series 2009 Finale
1. Orlando Duque 2. Gary Hunt 3. Artem Silchenko 4. Kent de Mond After eight competitions, almost 300 dives and 7,488m freefall at 85km/h in the three seconds flight the Red Bull Cliff Diving World Series 2009, which started in early May in France, was hosted in the birthplace of competitive sports for the final showdown. With physical mastery and pure aesthetics on the platform, and crackling tension among the spectators, the traditional sport of cliff diving leapt into a new era. And it was nine times world champion Orlando Duque who was crowned winner after his fourth place finish in Athens on September 20, taking the World Series Champion title in a photo finish. Over 8.000 fans witnessed Englishman Gary Hunt (334.80pts) win the eighth competition at Lake Vouliagmeni in the Greek capital ahead of Russia's Artem Silchenko (312.50pts) and first time podium finisher Kent de Mond (304.95pts) from the United States. "I have been competing for so many years and pressure is something I am used to, but I have never seen a fight like this." said Duque. "This is not just another title, it's the one I had to fight most for! After my second dive I was still out of the title but I knew I can improve and get the fourth place I needed. This title results from my long-term strategy of doing consistent dives the best way I can. I am not just going to lean back with this title, I know I have to react and I will," said the Colombian, the first winner of this unique sport series. With Duque and Hunt both having 127pts in the overall standings, it was the number of victories that decided in favour of the South American. Artem Silchenko from Russia took the third overall position with 111pts. Southampton-based diver Gary Hunt, who is the only diver in the world performing a triple quad (3 somersaults, 4 twists) - with a degree of difficulty of 6.2 classified as the most difficult dive so far - came up with another new dive for the final in Greece. In two out of three rounds the 25-year-old earned the highest score for his performance and claimed his second series win: "I am very happy because honestly I never thought I could win the title, but after the second round I almost had it in my hands. Things went really well for me. I was a bit nervous before my new dive but afterwards I knew I could finish in first place. This was a magic season for me and I think that the Red Bull Cliff Diving World Series is pushing the sport further! Now I will go back to the 10 metre platform and start preparing for the next year right away." As cliff
diving originally derives from Olympic diving, the series' grand final
was hosted late Sunday afternoon in the amazing setting around Lake
Vouliagmeni, the "sunken lake" just a stone throw away from Athen's
city center. It rounded up a well chosen collection of eight famous and
well known diving spots as well as extraordinary natural and
challenging urban venues. Each of them presented a unique location but
had one thing in common: the athletes had to dive from the dizzying
height of at least 26 metres - the average height of an eight storey
building. During the dives their bodies were exposed to tremendous
forces reaching 2-3 Gs, which is nine times stronger than when diving
from a ten-meter tower.
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HERZLICHEN DANK FÜR DEN BESUCH UND IM VORAUS AUCH FÜR EIN FEEDBACK! EVELYNE SCHERER | Kontakt |